Knochendichtemessung
Bei der Knochendichtemessung, auch Osteodensitometrie genannt, wird der Mineralsalzgehalt des Knochens bestimmt. Die Untersuchung erfolgt durch schwache Röntgenstrahlen, mit denen die Oberschenkel- oder Lendenwirbelsäulenknochen durchstrahlt werden. Durch die Messung der Abschwächung, mit der die Strahlen auf den Knochen treffen, kann die Dichte festgestellt werden.
Die Untersuchung der Knochendichte ist für Frauen ab dem 45. Lebensjahr und nach der Menopause, für Männer ab dem 50. Lebensjahr, für Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion und für Extrem-Sportler besonders zu empfehlen. Bei frühzeitiger Erkennung von zu niedriger Dichte der Knochen, kann man mit Ernährungsumstellung und gezielter Bewegung das Risiko von Knochenbrüchen oder Osteoporose stark vermindern.
